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BVV beschließt im Bezirk eine Straße oder einen Platz nach Fred Löwenberg zu benennen

Der Fraktionsvorsitzende der LINKEN in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Marzahn-Hellersdorf, Klaus-Jürgen Dahler erklärt:

Die BVV Marzahn-Hellersdorf beschloss auf ihrer Sitzung am 28. Oktober 2010 mit den Stimmen der LINKEN, der SPD, Bündnis 90 Die Grünen und einigen fraktionslosen Verordneten das Bezirksamt zu ersuchen, eine Straße, einen Platz oder eine Parkanlage nach dem am 30.04.2004 verstorbenen ehemaligen Vorsitzenden der Berliner Vereinigung ehemaliger Teilnehmer am Antifaschistischen Widerstand, Verfolgter des Naziregimes und Hinterbliebener e.V. , Ferdinand (Fred) Löwenberg zu benennen.

Damit setzt der Bezirk die antifaschistische Traditionspflege fort und würdigt den unermüdlichen Kampf um Frieden und gegen den Nationalsozialismus.

Die Mitglieder der BVV erkennen mit dem Beschluss zugleich das Wirken von Fred Löwenberg bei der Vermittlung antifaschistischer und humanistischer Werte in die Gesellschaft an.

Mit Befremden habe ich zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Mitglieder der CDU Fraktion in der BVV gegen diese Beschlussempfehlung gestimmt haben.

Die Ablehnung erfolgte ohne Erläuterung oder Begründung und ist auch wegen der Bestrebungen von Geschichtsrevision nicht hinnehmbar.

Berlin, der 29.10.2010